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18. Januar 2020

Habit Tracker

Wie du dir Gewohnheiten antrainieren und beibehalten kannst!

Habit Tracker sind Abhaklisten, auf denen du jeden Tag ankreuzen kannst, ob du eine bestimmte Sache geschafft hast. Das kann dir helfen, wenn du Gewohnheiten in deinem Leben etablieren oder beibehalten willst oder auch wenn du einfach nur mal sehen willst, wie oft du etwas in der Woche oder im Monat machst.

Wie funktioniert der Habit Tracker?

Du legst für einen Habit Tracker eine Tabelle an, in der du auf der einen Seite die Gewohnheiten hast und auf der anderen Seite die Tage. Es gibt die Möglichkeit, sich Symbole für die Gewohnheiten auszudenken/im Internet zu suchen oder sie aufzuschreiben. Nun machst du dir ein Kästchen für jeden Tag, das du dann ankreuzen oder ausmalen kannst. Du kannst das entweder abends in deine Abendroutine einbauen und vor dem Schlafengehen abhaken, was du geschafft hast. Bei mir ist es das Erste, was ich morgens machen, wenn ich das erste Mal in mein BuJo gucke.

Was kann ich alles tracken?

Hier ist eine Liste von Dingen, die du alle tracken kannst. Bestimmt ist etwas für dich dabei oder dir fällt noch mehr ein, was zu dir passt.

Gesundheit

  • genug / xx Liter getrunken
  • xx Stück Obst gegessen
  • vegetarisch / vegan gegessen
  • Spaziergang
  • 10.000 Schritte
  • xx Stunden geschlafen 
  • kein Zucker
  • um xx Uhr ins Bett gegangen
  • Sport gemacht
  • kein Alkohol
  • keine Zigaretten
  • kein Kaffee
  • Gymnastik
  • Medikamente genommen

Persönlich

  • lesen
  • ein Instrument geübt
  • Journaling
  • lernen
  • etwas für Projekt xy gemacht
  • Instagram
  • beten
  • Tagebuch geschrieben
  • Hautpflege
  • kein Social Media
  • kein Wecker-Snoozen
  • kein Geld ausgegeben
  • Nachrichten geguckt

Haushalt

  • Bett gemacht
  • Waschbecken geputzt
  • Pflanzen gegossen
  • Gassi gegangen
  • Wäsche gewaschen
  • selbst gekocht
  • Katzenklo gereinigt

Der wöchentliche Habit Tracker

Wenn du deinen Habit Tracker, wie ich, in deine Wochenübersicht integrierst, hat das den Vorteil, dass du ihn immer vor Augen hast, da du ja viel öfter etwas in die Wochenübersicht als in den Monthly Spread schreibst. So denkst du dann einerseits eher daran, den Tracker auszufüllen, andererseits, kann er dich auch daran erinnern, dass du vielleicht diese eine Sache heute noch nicht gemacht hast, die du dir doch eigentlich vorgenommen hattest.

Ein Nachteil bei dieser Version ist, dass du nicht den Überblick hast, was du in diesem Monat schon erreicht hast oder wie oft du eine bestimmte Sache gemacht hast. Außerdem nimmt es natürlich auch immer Platz weg, den du vielleicht für Einträge oder auch für Dekoration brauchen könntest.

Der monatliche Habit Tracker

Wenn man sich im Internet umschaut, sieht man meistens Menschen, die ihren Habit Tracker für den ganzen Monat haben. Das hat den Vorteil, dass man besser sieht, was man bereits geschafft hat. Vielleicht hast du es Anfang des Monats fast nie geschafft, um 11 Uhr schlafen zu gehen, aber Ende des Monats ist schon fast jedes Kästchen abgehakt. Das kann einen guten Überblick geben und natürlich auch motivieren und anspornen. Nachteil ist leider, dass man den Tracker nicht immer vor Augen hat, wenn er nicht auf der Seite ist, die immer offen auf dem Schreibtisch liegt – was bei mir definitiv der Weekly Spread ist. 

Wenn du aber einen monatlichen Habit Tracker ausprobieren möchtest, gibt es (mindestens) zwei Möglichkeiten:

1.

Ein Kalender für den ganzen Monat

Hier machst du dir eine große Tabelle. Auf die lange Seite des BuJos schreibst du die Daten des Monats und auf die kurze die Gewohnheiten. Dann kannst du jeden Tag abhaken und bekommst eine gute Übersicht darüber, wie gut du deine Gewohnheiten insgesamt einhälst.

2.

Ein Mini-Kalender für jede Gewohnheit

Das eignet sich eher für Menschen, die nicht ganz so viele Gewohnheiten haben, weil es sonst sehr viel Arbeit wird. Hier zeichnest du dir für jedes Habit einen Kalender, in dem du dann die Tage ausmalen kannst, wenn du es erledigt hast. Das ist natürlich toll, wenn du genau sehen willst, wie oft du eine bestimmte Gewohnheit eingehalten hast.

Reflektieren

Auch hier gilt natürlich: übertragen und reflektieren. Was läuft mittlerweile schon so gut, dass du es gar nicht mehr jeden Tag abhaken musst? Ich habe zum Beispiel fast ein Jahr immer abgehakt, wenn ich kein Fleisch gegessen habe. Mittlerweile bin ich – auch mithilfe des Trackers – komplett vegetarisch geworden und es wäre unsinnig, diese Sache, die für mich völlig normal ist, noch jeden Tag abzuhaken. Dafür sind neue Dinge dazugekommen. 

Übrigens kannst du auch Neujahresvorsätze super in Habits umsetzen, um sie nicht im Februar schon wieder abzuschreiben.

Es ist immer wieder toll, wenn ich morgens alle Habits vom letzten Tag abhaken kann. Ich wünsche auch dir viel Spaß beim Durchhalten. 🙂

Alles Liebe von Anja

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