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28. Februar 2020

Den Kopf entrümpeln und Träume verwirklichen

Mithilfe des Bullet Journals fokussiert und zielgerichtet arbeiten

Anfang des Jahres habe ich damit begonnen, mir Ziele für den Monat aufzuschreiben. Im Februar ist jetzt auch noch der Fokus der Woche dazu gekommen. Wie mir das nicht nur für meine Arbeit geholfen hat, sondern auch für meine Zufriedenheit, erzähle ich dir in diesem Blog-Artikel.

Die Ruhe im Sturm

Der zweite Monat mit meinem neuen Bullet Journal fing an. Ich musste mir anschauen, was im Januar gut geklappt hatte und was ich noch verbessern könnte. Ich fühlte mich aufgedreht. Es fiel mir schwer, zur Ruhe zu kommen. Es stand ein großes Projekte in meinem Leben an, das im Februar beginnen würde: Meine Bachelor-Arbeit. Und vorher sollten noch so viele andere Dinge erledigt werden. Irgendwie musste alles unter einen Hut gebracht werden. In meinem Kopf war ein Gedankenkarussell, da ich nur daran dachte, was ich alles erledigen musste, und mal wieder am liebsten drei, vier Sachen auf einmal gemacht hätte. Das macht der Kopf irgendwann einfach nicht mehr mit. 

Schon im Januar hatte ich mir ein Thema für den Monat gesucht, dass zu meiner Lebenssituation passen sollte. Mein Thema im Januar war: „Zeit, Ideen zu verwirklichen“.  Es sollte ein Monat sein, in dem ich viel erledige und Projekte beende, um Zeit und Raum für neue Ideen zu schaffen. Doch irgendwie hatte das mal wieder nicht so geklappt, wie ich wollte, und ich hatte weniger geschafft als geplant. 

Jetzt musste erst einmal wieder ein wenig Ruhe und Ordnung einkehren. Nicht nur in meinem Journal, sondern auch in meinem Kopf. Deswegen habe ich mich inmitten der ganzen aufwühlenden Gedanken hingesetzt und mich für ein paar Stunden mit meinem Bullet Journal in meine ruhige Bastel-Welt zurückgezogen, wo ich einfach im Moment sein kann und die Ruhe genießen kann. Und genau das habe ich mir dann auch als Motto für den Februar ausgesucht: die Ruhe im Sturm. Auch die Gestaltung habe ich diesem Motto angepasst und Bilder gewählt, die mich beruhigen und an entspannte Momente erinnern. Außerdem habe ich mir Platz für eine Playlist genommen, in die ich im Laufe des Monats Songs, die für für mich persönlich zu meinem Februar passen, eingetragen habe.

Der Fokus der Woche

Ich habe mich dann außerdem dazu entschieden, mal etwas Neues auszuprobieren und mir für jede Woche ein Feld für den Fokus der Woche einzurichten. Das habe ich dann immer sonntags abends ausgefüllt und eine, höchstens zwei Sachen reingeschrieben. Das konnten produktive konkrete Ziele sein, wie Projekt „xy“ für die Uni fertig machen. Aber in einer Woche war mein Fokus auch einfach, mir genug Zeit für Entspannung zu nehmen (hat ganz gut geklappt😉). 

Wenn du ein Projekt als Fokus hast, solltest du dir den Fokus, den du für die Woche gelegt hast, auch jeden Tag auf die ToDo Liste schreiben. Am besten machst du das in konkreten Schritten. Wenn es zum Beispiel eine Hausarbeit ist, könntest du den ersten Punkt von der Gliederung für Montag auf die ToDo Liste schreiben und die Hausarbeit so auf die ganze Woche aufteilen. Hin und herschieben ist während der Woche natürlich auch erlaubt, wenn es nicht ganz so klappt, wie geplant.

Es ist außerdem sehr wichtig, dich selbst zu kennen, wenn du selbstständig arbeitet – egal, ob an deinem eigenen Unternehmen oder an deiner Hausarbeit für die Uni. Achte mal darauf, wann du dich fit fühlst und dich besonders gut konzentrieren kannst. Das kann vormittags sein oder mittags oder auch spät abends. Du solltest dir deine Zeit möglichst so einteilen, dass du dein Fokus-Thema zu der Tageszeit abarbeitest, zu der du dich fit fühlst. Bei mir ist das ungefähr ab zehn Uhr vormittags. Um die Zeit setzte ich mich an mein Fokus-Projekt und schaffe bis zum Mittag konzentriert so viel wie möglich. Wenn dann das Mittags-Tief kommt, mache ich gerne die Dinge, die für meinen Kopf nicht so anstrengend sind: Arbeiten im Haushalt oder Aufträge, für die ich nicht konzeptionell denken muss.

Monatsziele

Eine weitere Sache, die mir sehr geholfen hat, meine Arbeit gut einzuteilen und Wünsche und Vorsätze auch in die Tat umzusetzen, sind die Monatsziele. Wenn ich Ende eines Monats den nächsten plane, schreibe ich mir jetzt immer zwei bis drei Ziele auf. Auch hier kannst du entweder konkrete Projekte aufschreiben, die du abarbeiten möchtest oder auch Vorsätze, z.B. einen eigenen Blog veröffentlichen oder mehr Sport machen. Diese Ziele kannst du dann, wenn du deine Wochenübersichten einrichtest, konkret machen.

Du hast das Ziel aufgeschrieben, mehr Sport zu machen. Sehr gut! Um das jetzt auch wirklich in die Tat umzusetzen, kannst du dir jede Woche einen Habit Tracker anlegen, wo du „Sport machen“ abhaken kannst. Wenn du noch nicht weißt, was ein Habit Tracker ist und wie er funktioniert, schau mal hier vorbei:

Wenn dein Ziel ist, einen Blog zu veröffentlichen, lege dir am besten eine extra Seite an, wo du aufschreibst, was getan werden muss, um das Ziel zu verwirklichen. Jetzt sieht es vielleicht noch viel zu groß und unrealistisch aus. Aber überlege dir mal konkret, was du erledigen müsstest: Du musst vielleicht ein Thema finden, einen Namen, einen Website Hosting Anbieter finden, das Design überlegen, die ersten Artikel schreiben … Diese konkreten Schritte kannst du jetzt, wenn du deine nächste Woche planst, anschauen, und dir überlegen: Wieviel Zeit habe ich diese Woche, wann kann ich was davon umsetzten. Schreibe dir die Sachen, die du umsetzten willst als konkretes ToDo für einem Tag auf (z.B. Dienstag: erstes Brainstorming für Blog-Thema). Dieser kleine ToDo-Punkt sieht wahrscheinlich auf einmal gar nicht mehr so beängstigend aus. Und wenn du viele von diesen kleinen Punkten schaffst, kannst du auch große Ziele erreichen.

Ich wünsche dir ganz viel Freude daran, deine Ziele aufzuschreiben und Träume zu verwirklichen. 😉

Alles Liebe von Anja

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